• Klinikum Fürstenfeldbruck: Modernes Angiographie-System erweitert die diagnostischen und therapeutischen Möglichkeiten bei Gefäßerkrankungen

    Mit der Investition in eine leistungsstarke bildgebende Medizintechnik ist das Klinikum Fürstenfeldbruck optimal aufgestellt, um Patienten mit Gefäßerkrankungen nach aktuellsten Standards zu behandeln. Das innovative Angiographie-System ergänzt die Ausstattung des Fachbereichs Radiologie und erweitert zugleich die Kapazitäten des bestehenden Herzkatheterlabors.

    Prof. Dr. med. Armin Huber, Chefarzt Radiologie

    Das neu angeschaffte Gerät kommt bei Patienten mit krankhaften Veränderungen der Arterien, Venen und Lymphbahnen zum Einsatz. Dank der exzellenten Bildqualität können Untersuchungen bei vergleichsweise niedriger Kontrastmitteldosierung sehr belastungsarm für die Patienten durchgeführt werden. Das flexible System erlaubt es den behandelnden Ärzten, die jeweiligen Behandlungsanforderungen exakt und zuverlässig zu erkennen und insbesondere minimalinvasive Therapieformen, auch bekannt als „Schlüssellochoperationen“, anzubieten.

    Bewährt hat sich die Angiographie-gestützte Behandlung beispielsweise bei den häufig auftretenden arteriellen Verschlusskrankheiten sowie Engstellen im Bereich der Becken- und Beinarterien sowie der Halsschlagadern und weiteren Körperregionen. Hierbei werden die verengten oder verschlossenen Gefäße mit einem Ballon geöffnet und anschließend bei Bedarf mit einer Gefäßstütze aus Metall, einem sogenannten Stent, stabilisiert.

    Gute Ergebnisse zeigt das Verfahren auch in der minimalinvasiven Tumortherapie, die alternativ oder ergänzend zu einer Operation, Chemo- oder Strahlentherapie bei Krebserkrankungen in Frage kommt. „Bei Patienten mit unterschiedlichen Gefäßerkrankungen bietet uns das neue Gerät mit seiner hochauflösenden Bildgebung verlässliche Präzision und damit auch außerordentliche Sicherheit, um rasch gemeinsam mit den weiteren Fachärzten unseres Klinikums die richtige Therapieentscheidung zu treffen“, zeigt sich Prof. Dr. med. Armin Huber, Chefarzt des Fachbereichs Radiologie am Klinikum erfreut.